Webseiten altern anders als viele andere Dinge. Man sieht es ihnen nicht unbedingt an.

Eine Seite kann nach Jahren noch genauso aussehen wie am ersten Tag und trotzdem hat sich unter der Oberfläche einiges verändert. TYPO3 entwickelt sich weiter, neue PHP-Versionen erscheinen, Serverumgebungen verändern sich und auch die Anforderungen an Sicherheit und Stabilität bleiben nicht stehen.

Wartung ist deshalb bei VCAT schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Arbeit – neben Beratung und Entwicklung ebenso wie Schulung und Hosting. Viele der von uns entwickelten Webseiten begleiten wir über einen langen Zeitraum.

Und irgendwann gilt das, was wir für diese Systeme tun, auch für unsere eigenen Werkzeuge: Sie müssen weiterentwickelt werden.

Unser bisheriges Wartungstool kam an seine Grenzen

Für unsere Wartungen hatten wir vor Jahren ein eigenes Tool entwickelt. Es prüfte die betreuten Systeme, suchte nach Fehlern und Problemen und zeigte uns Auffälligkeiten, die wir anschließend bewerten konnten.

Das hat lange gut funktioniert. Inzwischen betreuen wir jedoch TYPO3-Systeme in unterschiedlichen Versionen, mit verschiedenen PHP-Versionen und auf unterschiedlich konfigurierten Servern. Unser bisheriges Werkzeug konnte mit dieser Entwicklung immer schwerer Schritt halten. Zudem konnte es zwar Probleme erkennen, Aktualisierungen aber nicht selbst vorbereiten oder anstoßen.

Statt das bestehende Werkzeug immer weiter anzupassen, haben wir deshalb unsere Wartungen grundsätzlich neu aufgestellt.

Eine neue Grundlage für unsere Wartungen

Im ersten Schritt haben wir die von uns gewarteten TYPO3-Systeme auf Composer-Installationen umgestellt. Auf dieser gemeinsamen technischen Grundlage konnten wir anschließend ein neues Skript für unsere Wartungen entwickeln.

Unsere Checks können wir nun zentral anstoßen, ohne zusätzliche Wartungssoftware auf dem jeweiligen System installieren zu müssen. Gleichzeitig können wir Aktualisierungen der eingesetzten Software durchführen, den neuen Stand prüfen und anschließend entscheiden, ob wir ihn übernehmen oder wieder verwerfen.

Vollautomatisch wird Wartung dadurch trotzdem nicht. Individuelle Erweiterungen, Abhängigkeiten oder Besonderheiten eines Systems erfordern auch weiterhin manuelle Prüfungen und manchmal einen direkten Eingriff.

Nicht nur das Werkzeug ist neu

Die Umstellung war für uns gleichzeitig eine Gelegenheit, die Wartung selbst zu überprüfen.

Welche Checks sind heute noch sinnvoll? Was ist überflüssig geworden? Und was sollten wir inzwischen prüfen, was vor einigen Jahren noch keine Rolle gespielt hat?

Deshalb haben wir nicht einfach unser altes Wartungstool durch ein neues ersetzt. Wir haben Prüfungen ergänzt, andere entfernt und den gesamten Ablauf überarbeitet.

Das Ergebnis ist eine Wartung, die besser zu den heutigen technischen Anforderungen passt und uns gleichzeitig mehr Möglichkeiten gibt, Aktualisierungen kontrolliert durchzuführen.

Denn manchmal braucht eben auch die Wartung selbst ein Update.

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