Beim mittlerweile 130. #3VDay der VCAT Consulting GmbH wurde es diesmal besonders abwechslungsreich. Der Tag war in zwei Teile gegliedert: Am Vormittag fand zunächst der interne „#3VDay“ rund um Scrum und agile Methoden statt, bevor VCAT am Nachmittag Gastgeber der Gemeinschaftsveranstaltung des „Agile Learning Lab (ALL) Berlin“ und des IT-Meetups der Medienstadt Babelsberg wurde.
Was ist der 3VDay?
Der 3VDay (Vision ’n‘ Venture Day) ist ein monatliches internes Format der VCAT Consulting GmbH aus Potsdam. An diesem Tag arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganztägig in Workshops, 45-minütigen Sessions oder BarCamps an eigenen Themen, Projekten und Innovationen.
Scrum-Workshop am Vormittag
Den Vormittag gestaltete unsere Projektleiterin Louisa Rose, die im Rahmen ihrer erfolgreichen Scrum-Master-Weiterbildung einen praxisnahen Workshop vorbereitet hatte. Statt trockener Theorie ging es direkt in eine gemeinsame Übung. Die Teilnehmenden sollten die Gründung einer neuen Stadt planen – natürlich nach Scrum-Prinzipien.
Von Rollenverteilungen über Priorisierung bis hin zu Sprint-Planung und Abstimmungen wurde dabei schnell deutlich, wie agile Methoden in der Praxis funktionieren und welche Herausforderungen dabei entstehen können. Gleichzeitig bot der Workshop eine gute Gelegenheit, gemeinsam über den Einsatz und den weiteren Ausbau agiler Methoden innerhalb von VCAT sowie in Kundenprojekten zu sprechen.
Agile Learning Lab und IT-Meetup zu Gast bei VCAT
Am Nachmittag öffnete VCAT dann gemeinsam mit dem Agile Learning Lab Berlin und dem IT-Meetup der Medienstadt Babelsberg die Türen für Gäste aus der Community. Damit wurde der interne 3VDay um ein offenes Community-Format ergänzt.
Knapp 20 Teilnehmende kamen dafür im MedienHaus Babelsberg zusammen. Begrüßt wurde die Runde gemeinsam von Leandro als Co-Host des Agile Learning Lab Berlin sowie Nico Danneberg von VCAT. Nach einer lockeren Vorstellungsrunde startete das Open-Space-Format – ähnlich wie bei einem klassischen BarCamp: Themen sammeln, Sessions bilden und gemeinsam diskutieren.
Sieben Sessions in drei Slots
Insgesamt fanden sieben Sessions in drei Slots statt. Zwischen den einzelnen Blöcken blieb Zeit für kurze Recaps, Gespräche und natürlich Networking.
Die Themen des Nachmittags waren dabei breit gefächert:
- „How to Sell Agile?“ beschäftigte sich mit der Frage, wie agile Methoden verkauft und vermittelt werden können, wenn Kundinnen und Kunden gleichzeitig möglichst feste Projektstrukturen erwarten.
- In „Local LLM“ wurde über lokale KI-Modelle und den Betrieb eigener Large Language Models diskutiert.
- Die Session „Customer Akquisition“ brachte einen spannenden Praxisfall eines Potsdamer Gründers mit, der sich über Strategien zur Neukundengewinnung austauschen wollte.
- „Agile is Dead“ sorgte für intensive Diskussionen darüber, wie Managementstrukturen agile Teams ausbremsen oder sogar verhindern können.
- In „Meetups + Agile Communities | What makes them fly?“ ging es darum, wie Communities langfristig aktiv bleiben und Menschen dauerhaft zusammenbringen können.
- Der Workshop „From Chaos to Clarity“ zeigte praxisnah, wie sich durch gezielte Fragen aus zunächst unklaren Anforderungen konkrete Produktideen und Lösungen entwickeln lassen.
- Ergänzt wurde das Ganze durch eine Session rund um das Agile Learning Lab selbst und dessen Community-Ansatz.
Austausch bis in den Abend
Das offizielle Programm endete um 17:45 Uhr, der Austausch allerdings noch lange nicht. Bis 19:30 Uhr wurde weiter diskutiert, genetzwerkt und gemeinsam über neue Ideen gesprochen.
Der Tag bot eine gelungene Mischung aus internem Austausch, neuen Impulsen und offenem Community-Treffen. Gleichzeitig war es schön zu sehen, wie unterschiedliche agile Netzwerke gemeinsam zusammenkamen.






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